Tiefenspirituelle Arbeit hat mir gezeigt, was in mir steckt

Ich erinnere mich noch gut an meine ersten, bewussten Berührungspunkte mit der geistigen Welt. Ich saß allein in der Wohnung, führte mein erstes Sitting in the Power durch – ein Date mit meinem geistigen Team. Was hatte ich Angst! Würde ich dann Geister vor dem Fenster langlaufen sehen? Geräusche hören? Es war definitiv eine große Herausforderung für mich, hatte ich doch in meiner Jugend viel zu viele Horror- und Gruselfilme geschaut und nie wirklich etwas mit Spiritualität im Hut gehabt.

Doch ich stellte mich dieser Angst, da sie eben auch mein größtes Potenzial für mich bereithält, und zog die Session durch. Und, was soll ich sagen: Es war atemberaubend. Je öfter ich es tat, desto geringer wurden meine Bedenken. Mir eröffnete sich eine Welt, nach der ich so lange gesucht hatte. In der sich Magie und Unendlichkeit vereinten. Ich fand endlich meinen Platz. Dort durfte ich sein, mich austoben, meiner Fantasie freien Lauf lassen. Denn was ist schon real? Wo liegen unsere wirklichen Grenzen? Gibt es sie überhaupt? Ich habe nie der Lüge der Gesellschaft geglaubt, auch wenn ich sie lange Zeit gelebt habe.

Anfangs tat ich das alles heimlich…

… hab mich schon fast geschämt, denn niemand aus meinem nahen Umfeld beschäftigte sich mit diesen Themen. Und auch ich kam aus einem bodenständigen, wissenschaftlichen Bereich, habe einen Master of Sciene in Geographie. Doch schließt sich beides ja nicht aus. Erdbeben, Vulkanausbrüche und alle weiteren Naturkatastrophen sind für mich auch etwas Unerklärliches. Es muss doch eine unsichtbare Kraft geben, die das auslöst, oder?

Meine Ausbildung zum Trance-Medium hat alles zum Positiven verändert. Meine Seele hatte mich eindringlich darauf hingewiesen, dass ich mich doch bitte endlich mit Spiritualität beschäftige, und hat mich körperlich echt leiden lassen. Von Ärzten missverstanden und enttäuscht, wandte ich mich einem mir bis dato unbekannten Gebiet zu und ging auf eigene Forschungs- und Heilungsreise, die so einiges an die Oberfläche holte, von dem ich bisher nichts geahnt hatte.

Mittlerweile habe ich so gut wie keine Angst mehr vor irgendwelchen Wesen, sondern eher vor Menschen, die von ihrer Dunkelheit eingenommen sind und Dinge tun, die grausam sind. Die jagen mir Angst ein, nicht die unsichtbare, feinstoffliche Welt, die stets mein Bestes will und das wahre Zuhause meiner Seele ist. Auf der Erde bin ich eben nur ein Gast.

Ich frage mich schon, warum wir diese Parallelwelt mehr fürchten als das scheinbar Reale

Wenn wir uns die Welt anschauen, ist klar, dass wir eben jene brauchen, die sich trauen, ihre Wahrheit zu sprechen. Also dich und mich. Wir brauchen offene Herzen, damit sich etwas ändern kann und unsere Kinder eine echte Zukunft haben. Es geht anders, doch wir müssen bei uns beginnen.

Was ist der Sinn im Leben?

Die Arbeit mit der geistigen Welt hat mein Vertrauen ins Leben und in meine innere Führung immens gestärkt. Sie hat die verstaubten Schichten, die den Glanz meiner Seele versteckt haben, wieder freigelegt. Plötzlich zeigten sich längst vergessene Träume, verborgene Potenziale und auch jede Menge Ängste, die in meinem Keller vor sich hinwüteten und mir enorme Darmprobleme bereiteten.


Nicks Musik wurde zu meinem Lebenselixier und verlieh mir ein Zeitfenster, in dem ich mich meinen Gefühlen hingeben konnte. Mit jedem Konzert ließ ich alten Schmerz gehen, so dass eine Wunde nach der anderen heilen konnte.

(Zitat aus meinem Roman „Wir zwischen Bühne und Seelenmagie“)

Foto aus der damaligen Zeit

Ich wünsche mir, dass du ebenfalls diese wunderbare Erfahrung einer anderen Welt machen darfst, die deinen künstlerischen Ausdruck, dein Leben auf eine Art und Weise bereichern wird, wie du es nie für möglich gehalten hättest.

Kritische Stimmen in meinem Kopf – Verstand vs. Herz

Mein Verstand ist schon seit vielen, vielen Jahren sehr laut. Und zwar so laut, dass ich oftmals nicht erkenne, dass es seine Stimme ist. Ja, sogar davon ausgehe, dass mein Herz, meine Intuition oder die geistige Welt zu mir sprechen. Es ist nicht leicht, den Unterschied zu erkennen. Es braucht viel Ruhe, Innenschau und Zeit für Reflexion.

Aber vor allem regelmäßiges Training und feste (spirituelle) Rituale, gegen die ich mich echt lange gewehrt habe. Mein Verstand erachtete es als sinnlos und redete mir ein, dass ich das nicht bräuchte. Ich lebe ja so intuitiv! Ha, von wegen. Die Intuition ist bei den meisten komplett verschüttet, von all den Stimmen der anderen, der Welt und der Gesellschaft. Social Media ist da nicht gerade besonders hilfreich.

Was mich darin unterstützt, Klarheit zu gewinnen, ist vor allem mein Tagebuch, das mein ständiger Begleiter ist. Und wenn ich mir mal nicht die Zeit nehme, um zu schreiben, weiß ich auch, dass mein Verstand mich wieder ablenkt. Er will nämlich auf gar keinen Fall, dass ich meinen Herzensweg gehe. Ist doch viel zu unsicher. Klar. Aber mein Herz liebt genau das! Meine Gedanken aufzuschreiben, vor allem morgens und abends, hilft mir enorm. Wenn du deinen Stift über das Papier gleiten lässt, machst du dich frei.

An dieser Stelle möchte ich dir drei Buchempfehlungen geben:

  1. Ryder Carroll: Die Bullet-Journal-Methode -> Dieses Buch hat mich begeistert, weil ich wirklich gern mit der Hand schreibe und überall Notizen hin klatsche. Zudem wird hier auch erklärt, warum schreiben so kraftvoll ist.
  2. Julia Cameron: Der Weg des Künstlers -> Dieses Buch habe ich gelesen, als ich in meinem verhassten Job festhing und nicht weiterwusste. Es war mein Anker in dieser schwierigen Zeit und hat mich meiner spirituellen Seite ein kleines Stück weitergebracht. Das werde ich vermutlich bald erneut lesen.
  3. Matthias Hammer: Der Feind in meinem Kopf Hier gibt es auch einen gleichnamigen Song von Wirtz. -> Dieses Buch habe ich gekauft, weil die ersten Zeilen wie für mich gemacht schienen:

„Claudia sitzt im Chaos all der aus ihrem Schrank herausgerissenen Kleider. »Was soll ich nur anziehen? Ich fühle mich klein und dick.« (…) Claudia geht es oft so, vor einem Bewerbungsgespräch oder einem Fest, bei dem sie besonders gut aussehen will.“

Das hat zu 100% auf mich gepasst damals, weshalb ich das Buch natürlich mitgenommen habe.

Rituale

Mittlerweile habe ich es tatsächlich geschafft, feste Rituale einzuführen, denn sie halten mich in meiner Energie und sorgen dafür, dass ich mich selbst nicht verliere. Optimal ist es noch nicht, aber was ist schon perfekt?

Morgens bringe ich erst etwas Bewegung in meinen Körper, sei es mit ein paar Dehnübungen, einer kurzen Chi-Einheit oder einfach nur mit Tanzen. Dazu Ölziehen, ein großes Glas Wasser (derzeit auch Flohsamenschalen, um den Darm zu pflegen). Danach frühstücke ich, erledige ein paar Dinge im Haushalt und mache Sport. Fünfmal die Woche absolviere ich ein Home-Workout, denn insbesondere Beinmuskeln reduzieren Stress und es aktiviert meinen Körper, gibt mir Klarheit. Im Anschluss meditiere ich oder mache eine Session, um mein Energiesystem zu stärken. Das ist wirklich ein wichtiger Punkt, der von den meisten vernachlässigt wird.

Empfehlenswert ist auch die Herzkohärenz, um Herz und Kopf zusammenzubringen. Schon erstaunlich, welch Magie sich darin manchmal entfaltet.

Aber probiere es selbst einmal aus:

Schließe deine Augen -> Lege beide Hände auf dein Herz -> Führe sie mit einer 5-Sek-Einatmung an den Hinterkopf und mit einer 5-Sek-Ausatmung wieder zurück auf das Herz -> Mache das ein paar Mal und lasse am Ende deine Hände auf deinem Herzen -> Spüre und warte, was passiert (auf diese Atemtechnik gehen wir auch im Mentoring ein.)

Lange Zeit habe ich diese Me-Time am Morgen komplett missachtet und mich dadurch ziemlich verzettelt, fühlte mich träge und müde. Dein Körper braucht eben Aktivierung, um Energie zu erzeugen! Bei dir kann die Routine natürlich ganz anders aussehen. Auch das können wir uns gemeinsam näher anschauen.

Ich ging viele Irrwege, um zu erkennen, was meine Seele sich wünscht

Nachdem ich meinen festen Job in einem großen Unternehmen gekündigt hatte, wollte ich etwas machen, das mit Mode und Nähen zu tun hatte, denn das tat ich damals in meiner Freizeit und glaubte, es zu lieben. So lernte ich eine regionale Modedesignerin kennen, die mich unter ihre Fittiche nehmen wollte. Sie bot mir sogar an, ihre Schnittmuster zu verwenden, und wollte mir ihre Techniken beibringen. Ich dachte, auf dem richtigen Weg zu sein.

Doch schnell zeigte mir meine Seele, dass ich mich verirrt hatte und gar nicht meine Träume verfolgte, sondern die meiner Mama. Ein ungutes Gefühl breitete sich in mir aus. Konnte es wirklich sein, dass ich mich falsch entschieden hatte? Unmöglich. Ich liebte es doch, zu nähen, und saß jede freie Minute an der Nähmaschine oder konstruierte eigene Schnitte. Es faszinierte mich. Wie konnte das falsch sein?

Sehnsucht

Auf der Suche nach Antworten

Damals fiel es mir extrem schwer, meine Wahrheit zu sprechen

Mir fehlte es an Mut und Selbstvertrauen, diesen Weg zu verlassen und Nein zu sagen. Doch dieses Mal kam ich nicht drumherum, denn in meinem Herzen wusste ich, dass ich meiner Mentorin Goodbye sagen musste. Zu diesem Zeitpunkt befasste ich mich noch mit sehr oberflächlicher Spiritualität, hatte gerade erst begonnen, zu meditieren. Dennoch spürte ich meine Seele mehr denn je und wagte diesen Schritt – begleitet von abartiger Übelkeit.

Nach diesem unangenehmen, jedoch befreienden Gespräch, das auch meinen flauen Magen besänftigte, war ich nach wie vor davon überzeugt, mein eigenes Modelabel gründen zu wollen, und dass es Teil meines Seelenplans sei (mein Verstand konnte sich einfach noch nicht mit dem Scheitern anfreunden). Ich fing sogar an, mich in Modedesign ausbilden zu lassen, besaß enormes Talent. Dennoch spürte ich, wie ich dabei ausbrannte und nicht mit Euphorie an die Lektionen heranging.

Stattdessen saß ich frustriert und schlecht gelaunt vor meinem Laptop. Verdammt!

In dieser Phase startete ich meinen ersten tiefenspirituellen Kurs …

… und buchte sogar die erste Ausbildung zum Trance-Medium. Jetzt nahm meine Seele so richtig an Fahrt auf! Sie war nicht mehr zu bremsen, ich konnte ihre Stimme, die über mein Herz zu mir sprach, nicht länger ignorieren. Wenn ich gesund werden wollte, musste ich ihr folgen, denn sonst würde sie mich weiterhin mit körperlichen Symptomen lahmlegen. Das erschien mir nicht sonderlich erstrebenswert.

Also brach ich mein Studium ab, verkaufte meine Nähmaschinen sowie jegliches Zubehör. Machte einen klaren Cut in meinem Leben. Ich traf die Entscheidung, mich voll und ganz dem Coaching zu widmen. Das wäre ja sowieso viel einfacher! Nur ein bisschen quatschen und damit Geld verdienen. So schwer konnte es nicht sein. Natürlich entsprach das nicht ansatzweise der Wahrheit, aber immerhin half mir meine Naivität dabei, vorwärtszugehen. Und manchmal braucht es genau dieses Kindliche in uns allen, das uns erlaubt, unsere Schwingung zu erhöhen und mit den eigenen Schatten und Dämonen zu arbeiten. Das ist der härteste Job ever (neben dem Mamasein 😉 ).

Es hat dann noch eine Weile gedauert, bis ich erkannte, dass Coaching an sich auch nicht mein Ding ist

Heute weiß ich, dass sich das, was ich mache, in keine Schublade stecken lässt. Es ist einfach ein typisches Claudia-Ding, das mit mir wächst und gedeiht. Und genau das liebe ich, auch wenn ein Teil in mir irgendwo dazugehören möchte. Doch das kann meine Seele einfach nicht. Sie liebte schon immer ihren eigenen, ungewöhnlichen Weg, auch wenn es dort manchmal doch recht einsam ist. Sie braucht Freiheit und den unerschütterlichen Glauben an die Power der wahren Liebe, die sich eben nur durch offene Herzen finden und leben lässt. Letzteres findet vor allem in meinen Romanen seinen Platz (Teil 2 „Wir mit tausend Zeichen“ erscheint übrigens im August 2026).

Ich kann nicht sagen, wohin mich meine Seele, mein geistiges Team und mein Höheres Selbst noch führen. Aber es wird eine Reise sein, in der ich Sicherheit in der feinstofflichen Welt finde, nicht im Irdischen. Eine Reise, die Hingabe statt Kontrolle fordert. Kreativität anstatt Logik.

Wenn du mit mir reisen willst, dann bleib gern da. Schreib mir eine Mail, lass einen Kommentar da oder melde dich bei meinen Newslettern an:

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deine Claudia

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