Musik ist Frequenz. Und das Herz reagiert darauf.

Gerade bin ich von einem grandiosen Papa-Roach-Konzert heimgekommen und spüre noch immer meinen gut gefüllten Seelenmagietank. Ich sehe ihn, wenn ich in den Spiegel sehe und meine Augen mich äußerst zufrieden anstrahlen. Ich sehe ihn an meinen Mundwinkeln, die sich seit gestern zu einem konstanten Lächeln formen. An der inneren Zufriedenheit, dem Vertrauen ins Leben, diesem Gefühl von tiefer Verbundenheit. Ach, einfach Magic halt. 

Weißt du, ich bin in meinem Leben schon so oft durchs ganze Land gefahren, nur um meine Lieblingsbands live zu erleben. Es gibt mir einfach so unfassbar viel, nährt mich auf einer Ebene, die im Alltag viel zu kurz kommt. Und nun frage ich mich, wie ich diese Energie, diese Lebendigkeit in mein Leben integrieren kann. 

Klar, Musik zu hören ist das eine. Doch was geht noch? Was kann ich noch tun? Diese Fragen werde ich ihn den nächsten Tagen wirken lassen. Schauen, welche Antworten mich finden. Es gibt ja ein höheres Prinzip hinter allem und ich bin gespannt, was sich zeigen wird.

Ich liebe diese Pre-Konzertatmosphäre, wenn sich die Energie langsam aufbaut.

Wenn sich die Stimmung steigert, wenn ich die Vorfreude aller Fans spüren kann und alle nur darauf warten, dass das Licht ausgeht bevor die Post abgeht. Wenn man sich in ein Zeitloch begibt und eine Paralellwelt betritt, in der man ausflippen darf, oder eben auch nicht, sondern das Ganze nur für sich genießt. Wenn alle Sorgen für 2 Stunden mal beiseite treten.

Konzertliebe

Ich weiß ja nicht, wie es dir auf Konzerten geht. Aber bei einigen Songs spüre ich regelrecht, wie etwas Altes abfließt. Wie sich neue Wege auftun. Und genau so war es auch gestern. Ich wusste, tief in meinem Herzen: Ja, da kommt was Wunderbares auf mich zu. Weil ich endlich dafür bereit bin. Ich befand mich zur richtigen Zeit am richtigen Ort und das Universum wollte es mir so richtig schön machen, hat mir sogar ein kostenloses Hotelzimmerupgrade spendiert.

Nun sitze ich hier und spüre pure Dankbarkeit.

-> Dafür, dass ich in einem Land leben darf, in dem ich einfach zu einem geilen Rockkonzert fahren kann.

-> Dafür, dass ich dieses tolle neue Bandshirt tragen darf, in dem ich meine Seele spüren und verkörpern kann.

-> Dafür, dass es trotz Bullenhitze in der Wohnung wirklich gut auszuhalten ist.

-> Dafür, dass mir meine ätherischen Öle solch eine wertvolle Unterstützung bieten. Denn obwohl ich nach dem Konzert nicht sonderlich gut geschlafen habe, fühle ich mich nicht so groggy wie sonst. Weil ich meine Zellen versorgt habe. Weil ich mir nachher eine Pause gönne. 

Unser Körper ist keine Maschine, auch wenn wir das zu oft vergessen.

Er ist ein lebendigen System mit einer äußerst ausgeklügelten Intelligenz. Und die braucht unsere Unterstützung. Gerade in solchen herausfordernden Situationen, zu denen ein Konzert definitiv zählt, benötigt er mehr Liebe und Zuwendung. Denn wenn es ihm nicht gut geht, können wir nicht dem nachgehen, was wir lieben und was uns erfüllt. Wir verlieren den Kontakt zu unserer Herzensstimme. Dabei ist sie unser Kompass, unser inneres Navi. 

Und während ich da so zwischen all den Fans stand, spürte ich meine sehr deutlich. Man sagt, sie zeigt sich nur, wenn es still ist. Aber ist das wahr? Ich weiß es nicht. Für mich gilt das manchmal. Manchmal auch nicht. Denn ich nehme (!) sie auch auf Konzerten äußerst intensiv wahr, oder wenn ich Zuhause, im Auto Musik höre. Und da das Universum eben nicht in Worten spricht, sondern in Frequenzen, ergibt das für mich absolut Sinn. Denn Musik ist Frequenz. Und das Herz reagiert darauf. Manchmal fühlst du einfach etwas, das du nicht greifen kannst und du folgst dem. Du folgst deinem Gefühl. Ist es in der Liebe nicht genauso?

Aber was meine ich damit?

Im Grunde ist es simpel:

Du folgst dem, was sich gut anfühlt, aber auch ein wenig Nervenkitzel bietet. Und wenn du diesen Pfad verlässt, spürst du es. Dann kommt die Schwere. Und die ist fast immer ein Hinweis darauf, dass du falsch abgebogen bist. 

Papa Roach in Dresden
Papa Roach

Was ist denn nun, wenn man kaum noch fühlt? 

Da sind wir bei dem Grundproblem der Welt angekommen. Bei dem Mainstream. Und da kann ich dir auch gleich mal sagen, was ich gestern noch wahrgenommen hab: Dass Konzerte auch eine Sucht sein können. Je härter, desto besser. 3-4x die Woche. In der Hauptstadt ist das gar kein Problem. Da findet sich immer was. 

Doch empfinden wir dann wirklich noch Freude daran? Fühlen wir dann überhaupt noch oder laufen wir davor weg?

Ich für meinen Teil hab gestern gestrahlt wie ein kleines Kind. Ich habe mich einfach derbe über diesen Abend, diese Live-Experience gefreut. Schon Tage vorher konnte ich es nicht erwarten. 

Mittlerweile kann man ja auch Setlists online einsehen. Das mache ich nicht, weil ich mich auf das Unbekannte einlassen will. Ich mag Überraschungen. Doch jemand, der gern die Kontrolle behält und nur noch bei gewissen Songs einen Kick spürt, der will es ganz genau wissen. 

Es ist traurig, denn eine Konzerthalle sollte eigentlich ein Seelenort sein. Ein Raum, in dem man loslassen darf. Doch bei einigen geht selbst das schon verloren. 

Und da frage ich mich, was man tun kann? 

Herzöffnung ist ein Weg. Ein sehr wichtiger. Und wenn du das hier liest, dann bist du bereit dafür. Ich bin ehrlich. Es gibt viele harte Nüsse da draußen. Und vielleicht bist du auch eine. Ich kann dir nicht sagen, ob es easy peasy wird oder dich fordern wird. Ich vermute Letzteres. 

Aber es ist etwas, das sich sowas von lohnen wird. Das kann ich dir versprechen. 

Und: Du bist ja nicht alleine damit, sondern hast mich auf deiner Seite. 

Und in Zukunft vielleicht auch eine Community, die ich jedoch erst noch aufbaue. Allein ist es eben doch recht mühsam, die Welt besser zu machen. 

Also, was sagst du? Kommst du an Bord?

Alles Liebe,

Claudia

PS: Wenn du über alle neuen Beiträge und sonstige News informiert werden willst, dir mehr Deep Shit wünscht, dann trag dich gern in meinen Heart-Letter ein.

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